Vier Pfoten für Mika.

Mika ist 11 Jahre alt und ein unglaublich fröhlicher Junge. Er lacht viel und steckt mit seinem Strahlen jeden an, der ihm begegnet. Wir nennen ihn liebevoll „unsere Wundertüte“, weil es bis heute keine eindeutige Diagnose für all seine Herausforderungen gibt.

Schon als Baby war klar, dass Mika sich anders entwickelt. Meilensteine wie Drehen, Krabbeln oder Laufen blieben aus, und eine lange Zeit voller Ängste und Sorgen für uns Eltern begann. Es folgten Jahre voller Arzttermine, Untersuchungen und Krankenhausaufenthalte.

Durch eine festgestellte Zerebralparese mit ausgeprägter Spastik kann Mika bis heute nicht alleine sitzen, stehen oder gehen. Gezieltes Greifen ist kaum möglich und jede Bewegung ist eine enorme Herausforderung für ihn. Auch das Sprechen fällt ihm aufgrund der geringen Muskelkraft sehr schwer, sodass er im Alltag rund um die Uhr in allen Bereichen unsere Unterstützung und Anwesenheit braucht.

Um Mikas Gesundheit erhalten zu können, muss er in der Woche viele Therapien und auch unangenehme Termine über sich ergehen lassen: Physio-, Reit- und Schwimmtherapie, Anpassungen von Hilfsmitteln wie z. B. neuen Orthesen und ärztliche Untersuchungen. Immer wieder Personen, auf die er sich einstellen muss und die seine Mitarbeit einfordern, obwohl er den Nutzen dafür nicht verstehen kann.

Mika muss allen Menschen um ihn herum sehr viel Vertrauen entgegenbringen und sich zu 100 % auf ihre richtige Hilfe verlassen.

Große Unsicherheiten zeigt Mika, wenn andere Menschen nicht wissen, wie sie ihn halten oder stützen sollen. Gerade wenn das Sprechen wieder unendlich schwerfällt, ist für ihn überlebenswichtig, dass andere ihn auch ohne viele Worte verstehen. Sie müssen anhand von Blicken erkennen, was er braucht und was er möchte.

Das Gefühl, anderen Menschen ständig ausgeliefert zu sein, weil es ohne ihre Hilfe nicht geht, führt bei Mika zu großen Ängsten. Deshalb lässt Mika seine Betreuung nur ungern von anderen Menschen, außer uns Eltern, zu. Das bedeutet, dass wir unseren Alltag nahezu vollständig auf Mika und seine Bedürfnisse ausrichten, um ihn zu unterstützen und alle Ängste und Sorgen mitzutragen.

Aber es gibt Helfer auf vier Pfoten

In der Vergangenheit durfte Mika bei der Ergotherapie und bei der Logopädie bereits mit Therapiehunden arbeiten. In der Schule konnte er sogar die Ausbildung des Schulbegleithundes seiner Lehrerin begleiten.

Tiere erreichen Mika auf eine ganz besondere Weise. Sie schenken ihm Ruhe, motivieren ihn in der Therapie und mindern durch das Streicheln des Fells die Spastik in Mikas Händen nachweislich. Er kann sich auf eine Art entspannen, die wir Eltern so nicht für möglich gehalten haben.

Wir möchten Mika diese besondere Verbindung dauerhaft ermöglichen.

• Ein Assistenzhund wird Mika helfen, Gegenstände aufzuheben, die ihm heruntergefallen sind oder die zu weit weg liegen, um sie zu erreichen.
• Ein Assistenzhund wird für Mika Türen öffnen oder Lichtschalter bedienen.
• Der Assistenzhund wäre als treuer Freund auch nachts an seiner Seite, um Ängste zu lindern.
• Wenn Mika bei den vielen Terminen alles zu viel wird, ist der Assistenzhund an seiner Seite, um ihn durch belastende Situationen zu helfen und zu beruhigen.

Das alles würde Mikas Selbstwirksamkeit stärken, und er hätte endlich den langersehnten Freund an seiner Seite, der ihn auch ohne viele Worte versteht und so nimmt, wie er ist.

Assistenzhunde haben spezielle Rechte. Sie dürfen ihre Menschen sogar in Krankenhäuser, zu Ärzten oder in Lebensmittelläden begleiten.

Das WZ Hundezentrum hat sich seit 16 Jahren auf die Ausbildung von Assistenzhunden für Menschen mit besonderen Bedürfnissen spezialisiert, und wir verfolgen deren professionelle Arbeit, seitdem wir sie vor einigen Jahren auf einer Reha-Messe kennenlernen durften. Jährlich werden im WZ Hundezentrum bis zu 15 Mensch-Hunde-Teams individuell geschult und nach den Standards der deutschen Assistenzhundeverordnung geprüft. Wir freuen uns sehr, im WZ Hundezentrum einen Partner gefunden zu haben, der die Ausbildung eines geeigneten Assistenzhundes für Mika übernimmt.

Die knapp dreijährige Ausbildung eines Assistenzhundes ist mit über 35.000 € nicht nur sehr kostenintensiv, sondern auch eine Summe, die wir als Familie nicht alleine aufbringen können. Deswegen benötigen wir Ihre Hilfe.

Jede Spende ob klein oder groß bringt Mika seinem vierbeinigen Freund ein Stück näher! Bitte teilen Sie diesen Aufruf mit Ihren Freunden und Ihrer Familie.

Je mehr Menschen von Mikas Geschichte erfahren, desto größer ist die Chance, dass wir unser Ziel erreichen.

Von Herzen danke und viele Grüße

Michael & Verena mit Mika und Jorin

Servicehundzentrum e.V.

Ausbildungsstelle
WZ Hundezentrum GmbH
Hauptstr. 7
18279 Lalendorf OT Raden

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Servicehundzentrum e.V.
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Verwendungszweck:
Assistenzhund für Mika
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